13.07.2019 Wohnungsbrand

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Die freiwillige Feuerwehr Mönsheim wurde am Samstag, dem 13.7.2019 um 16.59 Uhr von der ILS zu einem Wohnungsbrand in die Pforzheimerstrasse alarmiert. Zeitgleich wurde die Feuerwehr Heimsheim mit der zuständigen Drehleiter sowie Polizei und Rettungsdienst verständigt.
Als wenige Minuten nach der Alarmierung die Feuerwehr mit dem Führungsfahrzeug (MTW mit Zugführer) an der Einsatzstelle ankam stand der Eigentümer vor dem Gebäude. Er teilte dem Zugführer mit, dass es in der Dachwohnung in der Küche brennt und alle Personen das Haus bereits verlassen haben. Bei der Erkundung wurde eine verrauchte Küche festgestellt, die angrenzenden Räume im Dachgeschoss waren Dank geschlossener Türen nur leicht verraucht. Der Angrifftrupp vom Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 setzte an der Küchentüre einen mobilen Rauchschutzvorhang, um beim Öffnen der Türe eine weitere Rauchausbreitung zu verhindern. Ebenso wurde zum Eigenschutz der vorgehenden Trupps vorsorglich der Strom im Dachgeschoss abgestellt. Das zwischenzeitlich eingetroffene Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 speiste das LF 16/12 mit zusätzlichem Löschwasser ein. Mit dem nachgeforderten Gerätewagen Transport (GW-T) wurden der Rollcontainer Atemschutz (um genügend Atemschutzgeräte Vorort zu haben) sowie der Rollcontainer Überdruckbelüftung an die Einsatzstelle gebracht.
Mit einem Löschrohr konnte unter zur Hilfenahme einer Wärmebildkamera bei Nullsicht der Küchenbrand rasch gelöscht werden. Nach Sicherstellung von einer geeigneten Belüftungsöffnung wurde das Gebäude mittels Überdruckbelüftung vom Brandrauch befreit. Anschließend konnte Brandgut für Nachlöscharbeiten ins Freie verbracht werden. Küchenteile, Wand und Deckenverkleidungen wurden aufwendig demontiert um versteckte Glutnester aufzuspüren und die betroffenen Bereiche mit der Wärmebildkamera kontrollieren zu können. Die Dachhaut wurde von außen aus dem Korb der Heimsheimer Drehleiter auf Brandeinwirkung Überprüft. Eingesetzt waren hierzu drei Trupps unter Atemschutz sowie drei Trupps mit Filtermaske.
Da bei dem Brand niemand verletzt wurde konnte der Rettungsdienst schnell aus dem Einsatz ausgebunden werden. Ein Fahrzeug verblieb aber zur Absicherung der Feuerwehr (Eigenschutz) an der Einsatzstelle. Durch sehr umsichtiges Handeln der Feuerwehr mit Löschwasser konnte ein Wasserschaden nahezu vermieden werden.
Nach Beendigung der Nachlöscharbeiten rückten die eingesetzten Kräfte wieder ein. Nachdem die Ausrüstung gereinigt und die Fahrzeuge aufgerüstet waren konnte der Einsatz nach über drei Stunden beendet werden. Am Abend wurde die Einsatzstelle vorsorglich nochmals mit der Wärmebildkamera überprüft. Es konnte jedoch keine Erwärmungen (Glutnester) festgestellt werden.

Details siehe auch Bericht:
Bericht PZ 15.07.2019

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